Rehasport - Definition und Ziele Rehabilitationssport

Was ist Rehabilitationssport (Rehasport)?

Die Betonung bei Rehabilitationssport – kurz Rehasport – liegt auf dem Wort Sport. Er wird als Bewegungstraining in Gruppen durchgeführt und ausschließlich von einem Arzt verordnet. Die Kosten dabei tragen die zuständigen Krankenkassen (Kostenträger).

Ziele und Zielgruppen

Der Rehabilitationssport verfolgt das primäre Ziel, die medizinische Behandlung, mit Hilfe von körperlicher Bewegung, zu fördern und zu ergänzen. Das Gruppentraining (mit maximal 15 Teilnehmern) richtet sich insbesondere an Personen mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Trainingsziele sind z. B. Förderung von koordinativen Fähigkeiten, Kräftigung der Rumpfmuskulatur, Verbesserung der Dehnfähigkeit oder Lösung von muskulären Verspannungen. Menschen, die eine Erkrankung erfahren- oder eine Operation hinter sich haben, sollen damit wieder besser ins Alltagsleben einsteigen. Die Steigerung des Wohlbefindens sowie die persönliche Motivation für aktiven Sport danach sind häufige & schöne Nebeneffekte.

Rehasport in der Praxis

Für die Teilnahme am Rehabilitationssport benötigt der Patient eine Verordnung (Formular 56) seines Arztes. In der Regel umfasst eine Verordnung 50 Übungseinheiten, die in maximal 18 Monaten zu absolvieren sind. Die gesetzlichen Krankenkassen müssen Sport und Training als so genannte „Ergänzende Leistungen zur Rehabilitation“ unterstützen. Dieser Leistungsanspruch des Patienten ist im §64 des Sozialgesetzbuches IX gesetzlich verankert. Eine Teilnahme am Rehabilitationssport erfolgt in 3 einfachen Schritten:

  1. Der Arzt verordnet Ihnen Rehabilitationssport und füllt für Sie das Formular 56 aus
  2. Sie lassen sich bei Ihrer Krankenkasse die Kostenübernahme bestätigen
  3. Sie suchen einen Rehasportanbieter in Ihrer Umgebung und beginnen mit dem Gruppentraining

Ein Gruppentraining wird ausschließlich von einem qualifizierten Übungsleiter durchgeführt. In der gesetzlichen Rahmenvereinbarung Rehabilitationssport (vom 01.01.2011) sind alle Leistungen und Anforderungen zwischen den Leistungserbringern und Kostenträgern vertraglich festgehalten. Weitere Informationen für Rehasportler oder Rehasport anbieten, haben wir auf den anderen Rubriken für Sie gebündelt zusammengefasst.

Was ist Rehabilitationssport (Rehasport)?

Die Betonung bei Rehabilitationssport – kurz Rehasport – liegt auf dem Wort Sport. Er wird als Bewegungstraining in Gruppen durchgeführt und ausschließlich von einem Arzt verordnet. Die Kosten dafür tragen die zuständigen Krankenkassen (Kostenträger).

Ziele und Zielgruppen

Der Rehasport verfolgt das primäre Ziel, die medizinische Behandlung, mit Hilfe von körperlicher Bewegung, zu fördern und zu ergänzen. Das Gruppentraining (mit maximal 15 Teilnehmern) richtet sich insbesondere an Personen mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Trainingsziele sind z. B. Förderung von koordinativen Fähigkeiten, Kräftigung der Rumpfmuskulatur, Verbesserung der Dehnfähigkeit oder Lösung von muskulären Verspannungen. Menschen, die eine Erkrankung erfahren- oder eine Operation hinter sich haben, sollen damit wieder besser ins Alltagsleben einsteigen. Die Steigerung des Wohlbefindens sowie die persönliche Motivation für aktiven Sport danach sind häufige & schöne Nebeneffekte.

Rehasport – alles ganz einfach?

Lesen Sie hier einen Erfahrungsbericht von Winfried Möck – Autor des einzigen Rehasport-Pocketbuchs deutschlandweit – zum Thema Rehasport – alles ganz einfach?